Emil Maetzel, zwei Knaben im Gebüsch, 1946, bräunliche Tusche, 45 x 30 cm, signiert und datiert unten rechts; Geschenk aus dem Nachlass des Künstlers.

Emil Maetzel (1877 – 1955), geboren in Cuxhaven. Nach dem Abitur am Hamburger Johanneum  Architekturstudium in Hannover, Dresden und Paris. 1907 bis zur Zwangspensionierung 1933 Leitung der Hamburger Baudeputation neben dem Oberbaudirektor Fritz Schumacher. 1910 Heirat mit der Malerin Dorothea Maetzel-Johannsen, 1911 Geburt der ältesten Tochter Ruth (siehe Ruth Buchholz). 1919 als Architekt, Maler, Grafiker und Bildhauer Gründungsmitglied der Hamburgischen Sezession (Vorsitzender 1928 – 1932), aufgelöst 1933 unter dem Druck der NS-Regierung. Aufbau einer Sammlung afrikanischer Plastik, die für seine Kunst wichtig wird. 1937 Entfernung von fünf Holzschnitte als „entartet“ aus der Hamburger Kunsthalle. Er starb 1955 in der nach seinen Plänen 1924-26 erbauten Villa in Volksdorf  (heute Künstlerhaus).

 

Mindestgebot: 730,-€