Florian Köhler, Ohne Titel (Boatpeople), 2012, Gouache, Kohle und Pastell auf Papier, 33 x 39 cm (Motiv), gerahmt, signiert unten rechts und datiert unten links; aus dem Nachlass des Künstlers.

Florian Köhler (1935-2013) nahm nach kurzzeitiger Schülerschaft bei Theo Garve an der Abendschule des Städel in Frankfurt 1956 sein Kunststudium u.a. bei Heinz Battke an der Städelschule in Frankfurt auf und wechselte 1957 an die Akademie der Bildenden Künste München. 1959 folgte die Gründung der Künstlergruppe WIR mit Helmut Rieger und Heino Naujoks. Die Teilnahme an der „Schule des Sehens“ von Oskar Kokoschka in Salzburg sowie die Kooperation der Gruppen SPUR und WIR, die in der Gruppe GEFLECHT mündete, flankierten Köhlers Werdegang ab Mitte der 1960er. 1969 siedelte er zusammen mit der Malerin Anne Köhler (geb. Rieger) nach Hamburg um. 1970 war er Preisträger für „Junge Kunst in Hessen“, ab 1990 unternahm er Reisen auf die Ile d’Oléron (Südwestfrankreich) mit zahlreichen intensiven Arbeitsaufenthalten. 1996 erhielt er eine „Pentiment“-Gastprofessur für Malerei an der HAW in Hamburg. Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen fanden in Galerien, Kunstvereinen, Kunsthäusern und Museen statt, u.a. 2017/18 eine Retrospektive in der Kunsthalle Schweinfurt.

 

Mindestgebot: 700,-€