Wolfgang Finck, o.T., 2-teilig, 1994-95, Beton, Bitumenpapier, geschöpftes Papier, Ölfarbe, auf Konsole, 45,5 x 35,5 cm, rückseitig beschriftet; Spende aus einer Privatsammlung.

Wolfgang Finck (1945-2011) kam 1953 nach Hamburg. 1966-72 absovierte er ein Malerei-Studium bei Hans Thiemann, Paul Wunderlich und Allen Johns an der HfbK in Hamburg. Es folgten ein Stipendium in Holland, der Förderpreis des DAAD, ein Arbeitsstipendium der Papierindustrie sowie ein Lehrauftrag an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. 1986 wurde Finck Mitglied im Deutschen Künstlerbund und hatte 1987 eine Einzelausstellung in der Hamburger Kunsthalle, die eine große Papierarbeit erwarb. Nach dreidimensionalen Objekten in Beton, Chrome, Stoff, Blei u.a. wird das selbst hergestellte, handgeschöpfte Papier zum dominanten Werkstoff, dessen Dicke, Struktur, Form und Spannung durch Farbbäder und gestische Bemalung die Poesie des Materials zum Klingen bringt. Finck zog 1994 nach Oberbayern, wo er sich u.a. im Verein Penzberger Kunstzeche engagierte. Ein Kernbestand seines Werks wurde 2017 im Forum für Künstlernachlässe aufgenommen.

 

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