Klaus Kumrow, o.T., 2000, Aquarell auf Papier, 42 x 29,7 cm, geschaffen für die Ausstellung in Schloss Hardenberg (2000, abgebildet im Katalog). Geschenk von der Galerie Renate Kammer.

Klaus Kumrow (1959-2010) studierte von 1980 bis 1984 an der HfbK in Hamburg. 1985 erhielt er das Arbeitsstipendium des BDI, 1986-88 das Karl Schmidt-Rottluff-Stipendium und 1997 den Edwin- Scharff-Preis der Stadt Hamburg. Seit 1999 war er Mitglied der Freien Akademie der Künste, Hamburg. Neben Skulpturen, Aquarellmalerei und Glasarbeiten beschäftigte sich Kumrow auch mit der Fotografie. Die ersten Aquarelle entstanden als Entwürfe für Objekte. Später nutzte er die Technik als eigene künstlerische Form. 1987 nahm er als bis dahin jüngster Künstler an der documenta 8 teil. Sein Werk befasst sich immer wieder mit Konstruktion und Destruktion, was in den Objekten am sichtbarsten wird. Seine Werke befinden sich in zahlreichen deutschen Museen, u.a. der Hamburger Kunsthalle, in Bremen, Hannover, Düsseldorf sowie in Bundesministerien in Berlin. Er verstarb in Hamburg an den Folgen einer Krebserkrankung.

 

Mindestgebot: 900,-€