Pavel Mansouroff, o.T., 1968, Metall und Lack, 50 x 20 cm, Edition Hoffmann, Auflage 150, 3/150, verso vom Kunsthändler beschriftet; aus der Sammlung Walter Kauffmann.

Pavel Mansouroff (1896-1983) gilt als Künstler der russischen Avantgardebewegung der ersten Hälfe des 20. Jahrhunderts. Im Jahr 1918 zeigte er seine Werke erstmalig im Winterpalast St. Petersburg. Künstlerische Einflüsse gab es von Kasimir Malewitsch und Wladimir Tatlin, die er jedoch im Laufe der Zeit überwand und zu einer eigenen Formsprache fand. Er behandelt Fragen der abstrakten Raumsprache im Dialog von Vertikalen und grafischen Grundformen. Bekannt wurden seine als „Bildformeln“ bezeichneten Gemälde auf Holz. Seit den 1950er Jahren gab es sowohl künstlerische als auch persönliche Bezüge zu den Orten Nizza und Saint-Paul de Vence in Südfrankreich. Mansouroff ließ sich dort 1975 nieder und starb im Februar 1983 in Nizza.

 

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