Käthe Kollwitz, o.T., undatiert, Radierung, 39,5 x 39 cm, gerahmt; aus der Sammlung Walter Kauffmann

Käthe Kollwitz (1867-1945) war eine deutsche Grafikerin und Bildhauerin. Schon früh erhielt sie Zeichenunterricht und besuchte 1886 die Malklasse an der Berliner Künstlerinnenschule. Im Anschluss studierte sie bis 1890 bei Ludwig Herterich in München. 1891 siedelt Kollwitz um nach Berlin/Prenzlauer Berg, wo sie 1898 erfolgreich an der Großen Berliner Kunstausstellung teilnahm und von Max Liebermann für eine Medaille vorgeschlagen wurde. Es folgen Lehraufträge, Ausstellungen und Reisen nach Paris. 1910 begann sie mit der Bildhauerei. Der Verlust des Sohnes im Ersten Weltkrieg führte zu einem ausgeprägten Pazifismus. 1936 wurden viele Werke im Rahmen der Aktion „Entartete Kunst“ beschlagnahmt, die Künstlerin mit einem Ausstellungsverbot belegt. Ihr Werk umfasst Radierungen, Lithografien, Holzschnitte, Zeichnungen und Plastiken. Als eine der bekanntesten Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts wird ihr heute internationale Anerkennung zuteil.

 

Mindestgebot: 1000,-€