Emil Nolde, Lichter Kopf, 1917, Holzschnitt, Druckstock 30 x 23,9 cm, Blattgröße 49 x 33 cm, signiert unten rechts, betitelt unten in der Mitte; aus der Sammlung Rheinhold/Farenholtz

Emil Nolde (1867-1956), geboren als Emil Hansen in Nolde. 1884-88 Schnitzschule in Flensburg, 1888-91 Möbel-Entwurfszeichner in München und Berlin, 1892-98 Zeichenlehrer in St. Gallen. Nach Ablehnung an der Münchner Kunstakademie besuchte er die private Malschule von Friedrich Fehr und Adolf Hölzel und 1900 die Académie Julian in Paris. 1902 erfolgte die Namensänderung und die Ehe mit der Schauspielerin Ada Vilstrup. Mit der Übersiedlung nach Berlin traf er u.a. auf Edvard Munch und wurde 1906/07 Mitglied der „Brücke“ und 1908 der „Berliner Sezession“. 1913/14 Expedition nach Neuguinea. 1927 Entwurf und Bau des Atelierhauses in Seebüll. Sein Mitgliedsantrag beim „Kampfbund für Deutsche Kultur“ 1933 wird abgelehnt. 1937 sind 33 Bilder in der Ausstellung „Entartete Kunst“, und die Arbeit an den „ungemalten Bildern“ beginnt ab 1938 bis zur Zerstörung seines Berliner Ateliers 1942. Ab 1950 ist er mehrfach auf der Biennale (Venedig) vertreten und auf der documenta 1 in Kassel.

 

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