Ingeborg Sello, Horst Janssen an der Nähmaschine, 1974, Farbpapier, 48,5 x 39,5 cm, signiert und datiert unten links, Unikat; Geschenk der Familie Sello

Ingeborg Sello (1916-1982) verlebte ihre Schulzeit in Hamburg. 1934 erfolgte der Umzug nach Berlin, wo sie eine Lehre als Fotografin (Reimann-Schule) absovierte und 1936 mit der Gesellenprüfung an der Staatsanstalt für Lichtbildwesen in München abschloss. Die Heirat mit Gottfried Sello (Kunstkritiker) und die Geburt ihrer Kinder Katrin und Thomas führten sie 1945 zurück nach Hamburg. Ab 1948 nahm sie ihre Arbeit als Bildjournalistin mit Reportagen über Künstler, Schriftsteller, Theater, Berufe und Alltag für die Feuilletons Hamburger Zeitungen auf. 1951 folgten die Meisterprüfung und ab 1955 verschiedene Ausstellungen, u.a. „Bilder aus dem Feuilleton“ bei der Landesbildstelle und 1966 die Wanderausstellung „Komposition und Experiment“ (Hannover, Berlin, Hamburg). Ab 1970 verfasste Sello auch Kunstkritiken (Hamburger Abendblatt) und ging einer Lehrtätigkeit an der „Meisterschule für Mode“ nach. Als Mitglied der GEDOK wurde sie 1977 mit der Wanderausstellung „Bildnis Ingeborg S.“ geehrt. Teile ihres Nachlasses befinden sich im Museum für Kunst und Gewerbe und im Forum für Künstlernachlässe.

 

Mindestgebot: 300,-€