Jan Meyer-Rogge, Gezeiten II, 1987-88, Stahl, Ring in zwei Hälften, Durchmesser 50 cm, Profil 2,5 x 2,c cm, llose aufeinandergesetzte Teile, Modell der Ausführung (Durchmesser 180 cm, erworben von der Hamburger Kunsthalle im Entstehungsjahr), Künstlerexemplar mit Schlagstempelsignatur; Geschenk des Künstlers.

Jan Meyer-Rogge (*1935/Hamburg) studierte 1955-58 Malerei bei Karl Kluth an der HfbK in Hamburg. Es folgten Studienreisen nach Amsterdam, Berlin, Florenz, Madrid. Seit 1968 arbeitet er als Bildhauer. 1972 wurde er Mitglied im Deutschen Künstlerbund. 1981 erhielt er den Förderpreis der Heitland-Foundation, das Arbeitsstipendium der Stadt Hamburg, 1984 das Stipendium der Casa Baldi (Olevano bei Rom) und 1987 den Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg. 1990 wurde er Gründungsmitglied des Vereins Ateliers für die Kunst und erhielt 1991 das Barkenhoff-Stipendium Worpswede. Seit 2013 ist er Mitglied der Freien Akademie Hamburg. Meyer-Rogge arbeitet vor allem mit Stahlelementen und Naturmaterialien. Zahlreiche Werke befinden sich im öffentlichen Raum und in Museen, u.a. in Hamburg, Freiburg, Marl, Bremen, Hagen, Schwerin, Chattanooga, USA und seit den 1970er Jahren in der Kunstlandschaft „Springhornhof“.

 

Mindestgebot: 2500,-€