Gisela Bührmann, Brotstücke, 1981, Radierung auf Papier, 22 x 36,2 cm, Probedruck, nummeriert unten links, signiert und datiert unten rechts. Aus der Sammlung Herbert Wilmsmeyer

Gisela Bührmann (1925-2011) wurde in Hamburg geboren und arbeitete in den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges als Hilfszeichnerin in einer Elektrofabrik. 1943 besuchte sie die Meisterschule für Mode in Hamburg. 1946 begann sie ihr Studium an der Landeskunstschule Hamburg bei Willem Grimm. 1952 bestand Bührmann ihr Examen als Kunsterzieherin und arbeitete fortan im Schuldienst und freiberuflich als Künstlerin. Sie war mit Reinhard Drenkhahn, Horst Janssen und Paul Wunderlich befreundet. 1959 entstanden ihre ersten Radierungen. 1963 erhielt Bührmann ein Jahresstipendium der Villa Massimo in Rom und 1969 den Edwin-Scharff-Preis. Von 1969 bis 1990 arbeitete sie als Dozentin an der Fachhochschule für Gestaltung in Hamburg. Ein Jahr nach ihrem Tod widmete die Freie Akademie der Künste 2012 ihr die Gedenkausstellung „nature morte-Gemälde und Zeichnungen aus dem Nachlass“.

 

Mindestgebot: 200,-€